UNTERSUCHUNGEN ÜBER DIE LEBENSDAUER DER TRANSFUNDIERTEN ROTEN BLUTKÖRPERCHEN BEIM MENSCHEN

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    27-Sep-2016

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<ul><li><p>A US DEM P A THO LOG ISCH- ANA ?'OMISCHEAl IIVSTITU2" </p><p>D R . FRANCIS HARBITZ) DES REICHSHOSPITALS, KRISTIANIA (NOR WEGEN). (PROFESSOR </p><p>UNTERSUCHUNGEN UBER DIE LEBENSDAUER DER TRANSFUNDIERTEN ROTEN BLUTKORPERCHEN BEIM </p><p>MENSCHEN VON </p><p>FREDRIK JERVELL -f </p><p>(Eingegangen bei der Redaktion am 14. Nouernb. 1924). </p><p>(Schluss). </p><p>METHODIK UND TECHNIK BE1 BESTIMMUNG DER LEBENSDAUER TRANSFUNDIERTER BLUTKORPERCHEN DURCH DIFFERENTIAL- </p><p>ACiGLUTINATION (Methode I). Z u s a rn m e n f a s s u n g. </p><p>Das Princip dieser Methode is1 der Nachweis der An- wesenheil einer vcrmehrten Anzahl nichtagglutinabler Blut- korperchen im Blute des Empfiingers nach Transfusion nichtagglulinabler Blutkorperchen. Man verwendet hierzu Diffenentialagglutinalion mit einem Serum, das die Blut- kdrperchcn des Patienten, aber nicht die does Blutspenders agglulinicrt. Die nichtagglutinierten Zellen geben dann an- nahernd die Anzahl nichtagglutinabler, d. h. transfundier- ter Blutkorperchen an. Vori Zeit zu Zeit wird die hnzahl nichtagglutinabler ' Zellen im Blute des Patienten bestimml, bis der Werl auf ein Minimum gesunken ist. </p><p>Dies Minimum entspricht ungefalir der Anzahl nichtag- glulinierter Zellen, die man findet, wenn man das Blut des Recipienten vor der Transfusion mit einem Oberschuss von Seruni agglutinicrt. Man findet dabei durchschnittlich eine Zahl nichtagglutinierter Blutkdrperchcn pro cmm, die ca. 1 010 der Erythrocytenanzahl entspricht. </p><p>14 </p></li><li><p>Solangc die Anzahl nichlagglutinierler Zellen im Bluk des Patienten nacli der Transfusion iiher dieser Zahl liegl, sollten - theorelisch gesehen - transfundierte Blu tkorper- chen vorhanden sein. Uni jedoch sicher zii gehen, muss man die Zahl erhehlich hiiher ansetz(Ln, bis zii 3 -5 O;O der Gcsamlzahl roler B1iilkijrpesclien. </p><p>Ausfulirung : Die Gruppe des Empfingers und Blritspendrrs wirtl auf </p><p>Diffei~entialagglutination kann nach der Transfiision vor- die gewiihnliche Ar t Liiid Weise bcstimmt. </p><p>genommleil werdeii, wenn: </p><p>der Empfanger gehort </p><p>~ ~ </p><p>zur Differentialagglu- </p><p>Serum Gruppe : der Spender gehort tination verwendbares zu Gruppe: </p><p>~~ ~ </p><p>1. l~ I1 2. ) ) I11 </p><p>3. i i IV </p><p>In dieacn PRllen wii-tl niimlicli die Transfusion ohiie Risiko \wrgenornini~n wertlen kiinncn, (la das St.rum des Einp- fiingers die 13lutkOrperclien cies Rlutspcntlers nichl agglu- tinier1 (;lcichzcitig is1 cs niiiglich, die Hl~ilkiir~~crchc~ii d c s Unipfiingcrs untl t i c \ 131utspenders mil IIilfc eines Serums der einen otler :intlcrcn Gruppc zii diflei.t.nziercn. wie es im Schema angefiihrl isl. </p><p>Ilaraui wird das gewiililtle Serum gegcniibcr tlen Blul- kbr perclici , ties Hec i pi en L cn ge 1) r ii f 1, inciem t lcr Agg l ii ti na- 1ionsgr:itl tlurch die %ah1 niclitaggliilinic~~ler Blutkiirpelrchen 1)ro cmni I&gt;eslitnnit wird. Uas Blul wii-tl in eine Misclipipel te ftir weissc 131u tk0rl)erclien gesaugl, worin es mil Serum im VcrhAllnis 0,2/11- 0,5/11 gemischl wird -- je nach Blul- l~iirpercli~~~ianzalil des Patienten und Titer tles verwende- Icri Serunis. I)er Inhall tler Pipette wird gut gemischl untl in ciii IIiimo1,vsegl~r~ geblnsen, in dem eine lileine Giasperlc isl. I l i r Miscliung komml iingc~fiilir 1 Stunde in den Eis- </p><p>I I11 oder I 1 11 oder I </p><p>I, 11, 111 bezw. 1, 11, I l l </p></li><li><p>203 </p><p>schrank (ca. 8 ), nachdein das Glas gut mit eineni ( rum- mistopsel versclilossen ist. </p><p>Darauf wird der Inhalt durch ca. 1 hlinule langes Schut- teln gut gemischt, bis die agglutinierten Zellen kleine gleich- massig in der Flussigkleit suspendierlc Partikel bilden. </p><p>Mit einer Pipelte wird ein klciner Tropfen der Mischung - bevor die agglulinicrten Blulkcirperchen Zeil bekom- men haben, sich zu senken - in cine Zdhlkammer fur rote Blulkorperchen (Thoma-Zeiss) uberfuhrl, \ \win die nichtag- glutinierlen Blutkorperchen in 200-400 kleinen Feldern ge- zahlt werden. Es werden zwei Zahlungen gemachl, wobei die Mischung im Ikschrank stcht, bis die zweite %ahlung vor- genommen werden kann. Aus der Durclischnittszalil lur die beiden Zahlungeln wirtl die Anzalil nichtagglutinierter Blutkorperchen pro cmm berechnet. </p><p>Beispiel: Der Patient geliort zu Gruppe 11. Erythrocytenzahl </p><p>Verwendet wird agglutinierendes Serum Gr. 111 (Tiler 2,200,000. Blutgeber Gruppc I. </p><p>1 : 40). B lu t k6 r p e r c h en </p><p>Serum ~ __ = 0,5/11. </p><p>Es werden 400 kleine Felder gez5hl t, wobei gefunclen </p><p>1.) 56. 2.) 60. Durchschnitt 58. werden: </p><p>58 . 4000 . 11 Nichtagglutinierte Zellen pro cmni ~ = 12,7(iO 400 . 0,s </p><p>T r a n s f u s i o n von 400 ccm Blul Gruppe I. Blutkor- perchenanzahl nacli der Iranshsion 2,700,000. Blul vom Palienten wird in die Mischpipelle bis Ieilslrich 0,2 auf- gesaugl, Serum bis Teilstrich 11. Nach Stehen im Eis- schranli usw. wie oben, werden zwei Zalilungm vorgenom- men, wobei jedesinal 200 kleine Felder grziililt werden. </p><p>Man findet 1.) 454 niclilagglulinierte Zellen </p><p>Durclischnill 463 Zellen. 2.) 472 - - </p><p>14 </p></li><li><p>204 </p><p>Zahl der nich1agglutinierte.n 463 . 4000 . 11 </p><p>200 . 0,2 </p><p>Blutkiirprrchen pro cmm </p><p>= 509,000 </p><p>Durch die Transfusion ist also dic Anzahl nichtagglu- tiniertler Blutkorperchen im Blute des Patienteln vcrmehrl von 12,760 auf ca. 500,000. Diese Zahl giht anniihernd die Anzahl transfiindiertcr R l u tktirperchrn 131.0 cinm an ,wrgl </p><p>Diesc Zahl wircl nun erfahrungsgemass ahnc.hmcn, je nachdem dic lransfundierten Rlutkiirperchcn zu Grunde gehen, was man durch von Zeit zii Zeit vorgenommena Zahlungen beobachtet. </p><p>Hierbei denkt inan daran, event uell das Verhaltni\ zwi- schen der aufgesaugten Mengc Blu t und Serum z u veriindern. urn sicher zu sein, class das Serum slets in ausreichendem Oberschuss rerwendet wird (S. 176). de nachdem niimlich die Erythrocy tcnzahl des Palicntcn 1x3 einselzender Reg(.- neration von Blutkorpcrclien zunimnil, wird sich das Vei-- hiiltnis verschichen, indeni agglu1in;tble Blulkiirprrchen in griisserer Menge auflrctcn. U m das passende Vcrhiillnis zii finden, ist es zweckmiissig, zwei Pi-oben mit verschiedcneni Mischungsverhallnis zii machcw (z. B 0,4,/11 und 0-21 I 1) </p><p>Wenn die Anzahl nichlagglutinierter Zellen nichl weitcr abnimmt, kann man d a w n ausgehen, dass die lransundi er- ten Blutkbrperchen zu Grunclc gcgangen sind. </p><p>Gleichzeilig machl man Ziihlungen der Gesamlzahl rotcr Hlutkbrperchen. Das Ergebnis der Zahlungen wird gra- phisch aufgezeichnet. Hierdurch wird das zii Grunde Ge- hen der transfunrlierten Ulutkiirperchea leichter anschaii- lich gemncht, wiihrend man gleichzeitig die Relafion der transfundiertlen Blntkiirperchen ziir Gesamtzahl bcobachten kann. </p><p>Nu!- kontinuierlichen Vcrkindcrungcn in den Kurven oder \'ariationen, die ausscrhalb dcr Grcnzen - + 10 o/n tier gelundc- nen Anzahl licgen. darf Wetrt beigclegl weirden. </p><p>s. 181). </p></li><li><p>205 </p><p>BESTIMMUNG DER LEBENSDAUER TRANSFUNDIERTER BLUT- KORPERCHEN DURCH ,,DIREKTE" DIFFERENTIALAGGLUTINATION </p><p>( M e t h o d e 11). </p><p>Gcgen ~tlus eben beschricbene Vorgelien zur Bestinitnung der Llebensdauer der transfuntlierten Blutkorperchen (Me- lhode I, A s h b y ) kann eingewendet werden, dass sie keine sichere Differenzierung clcr Blutkbrperchen zulasst, wenn die Anzahl der lransfundierte~n Blutkfirperchcn zii Werten gesunken isl, die sicli der Mininialzahl der nichtagglutiiiier- ten Blulkorperchen nahern. </p><p>Man wurde die Lebensdauer der Blutkorperclien vie1 ge- nauer Ixstim'nien konnen, wenn cs inbglich whre, die trans- fundierlcn Blutkorperchen d i r e k t tlurcli Agglulination nachzuweisen. </p><p>1)ann iiiiisste inan jedoch bei Erwachsenen ,,unvcrtrhg- liclies" Blut transfundieren, d. h. Blut, das vom Serum des ISmpfiingers agglulinicrt oder hamolysiert wiirde (vergl. Schema fiir das gegenseilige Vei-halten der Blutgruppen, (S. 162). Dir allermcisten erwachsenen Individuen haben j n Tsoagglutinine im Blul - eiri Teil gleiclizeil&amp; auch Isoly- sine - adsgenommen Individuen der Gruppc IV. Aber deren Rlutkiirperchen haben andrerseits bcide ,,Strukturen'* urid kiinnen infolgedessen niclil von agglutinabeln, Iransfundier- ten Blutkbrperchen differenziert werden. </p><p>Anders bei Neugeborenen. Von einsr Reihe Untersucherh is1 festgestellt, dass ein Unterschicd in den Agglutinations- vechaltnissen bei Erwachsenen und Kindsrn besteht. (H a 1 - b a n , I , a n d s t e i n c i - , L a n g ' e r , C h e r r y &amp; L a n g r o c k , I3 a p p, H e s z, J o n e s ) . </p><p>Nach I1 a p p finden sich Isoagglutinine selten bei der Gc- burl untl im ersten Lebensmonat. Dann sind die Blutgruppen noch nicht etabliert. Mit dem Alter nimmt die AnzahlKin- der zu, bei denen sicli die Blutgruppen finden. </p><p>Nach einem Jahr sind sie gewohnlich etabliert, und nach 2 Jahiwi sind die Blutgruppen wie bei Erwachsenen vorhan- </p></li><li><p>206 </p><p>den. Wenn die Gruppe einmal ctahliert ist, verandzrt sie sich nicht. </p><p>Unter den Neugeborenen wird inan also Individuen fin- den konnrn. deren Blut keinc Tsoaqglulinine enllialt und dei-en Blutkiirperchen inagglutinahcl sind. Es bestelit da m. a. W. die Mogliclilteit ffir ,,direltle Differentialagbluti- nation" nach Bluttransfusion. </p><p>Ehe wir zu r Besprecliung diescr Mcthode iibergehen, sollen iinsrre eigenen Untcrsuchungen fiber das Verhaltcn der Aggliilininc bei Neugeborenen angafuhrl werden. </p><p>Die Untersuchungen Tind an der Frauenklinik in Kri- stiania (0710) vorgenommcn iind folgendermassen ausgeffihrt worden: </p><p>Gleich nach dcr GeburI wnrde eine Blulprobe aus der Nabelschnur (odcr Placenta) ziir Gerinnunq hingestrllt, zur Gewinnnng von Serum: eine zwcite Prohe des Blules wiir- dc knit Natriumcitratliisiin~ im Vcrhiiltnis 1 : 20 gemischt. In diesel- Blutkiirperchensuspension wurdcn die Gruppe bezw. dic Blutstrukturen in gewiilinliclicr Wrise durch mi- kroskopische AggluIinations1)rohcn gegeniiber Standardsera von Gr. I1 und I11 (Agglutinin b bezw. a) heslimmt Tn dem gewonnrnen Serum wurde, nacli miiglichst kurzch Stehen, die Anwfesenheit von IToagglntininen diirch miltroskopische Unlersuchung gegeniiher St:indardh!ulkiirpcrclien von Grup- pe IT und 111 (Struktur A bezw. R) nachgewiesen Die Kin- der, die bei der Gebiirt ltcinc hqqlutinine im Rlulc zcigten. wnrden mit 4-5 tiigigcn Z~vischenriiumcn von ncucm unter- sucht. indcni Rlnlprobcn durch Punktion des H:icltens ge- nommcn wurden. </p><p>Die IJntcrsuchung umfa\sl 50 Neugeborene. Die T'erir~ilung der Griipprn 1) iind das Vorkommen der </p><p>1) Die Gruppen sind hier mit den ,,Strukturen" der Blutktkperchen bestimmt, die als primare praformierte Eigenschaften aufgefasst werden. Diese scheinen schon bei der Geburt gebildet zu sein. Hierfur spricht das zahleninassige Verhaltnis zwischen den Gruppen bei Neugeborenen, d q zicmlich genau dasselbe ist, wie bei Erwachsenea. </p></li><li><p>207 </p><p>Agglutinine in den ejnze1ni.n (;ruppcbn isl ;itis folgendei- Tabelle ersichtlich : </p><p>Anzahl Agglutinine Individuen nachgewiesen bei </p><p>Gruppe I (0) 23 14 Gruppe I1 (A) 20 8 Gruppe I11 (B) 2 1 Gruppe IV (A + B) 5 0 </p><p>S u m m a 50 23 </p><p>h i shmlliclie~n I</p></li><li><p>208 </p><p>Von den (22 (Kindern der Gruppen I, I1 und 111, die bei der Geburt keine Agglutinine hatten, zeigten 6 im I a i f e der ersten 3 Wochetn nach der Geburt Agglu tininbildung. Beim einen wurde die agglutinierende Faliigkcil des Serums im Laufc dieser Zeit ziemlich stark (Titer 1 : lo), bei den ubrigeri war der Tiler 1 : 2 bis 1 : 4. Bezuglicli Gruppe I wurdt: bei 3 Individuen festgestellt, dass die beiden Agglu- tinine a und b zu verschiedener Zeit auftraten. </p><p>Dic oben besprochenen 'C'erhaltnisse erklaren, wnruni bei Neugeborenen Bluttransfusioncn praktisch genoinrncn mil jedem beliebigen Blutspender vorgenommcn werden konnen (C h c r r y &amp; L a n g r o c k). Bei einem Teil der Kinder finden sich, wie man sieht, keine Agglutinine, bei andercn nur in so geringer Menge, dass Transfusion von unvcrlr5g- lichen1 Blute keine Gefahr mit sich fuhren, j a uberhaupl keine Symptome fur intravasculare Agglutination odcr H i - molyse geben wird. </p><p>Da man jedoch gelegentlich einen verhiltnismiissig hohrn Titer aucli bei Neugeborenen findcn kann, is1 es am siclier- sten, vor der Transfusion Agglutinalionsversuche ilnzus tel- len. Aber diese Vorversuche miissen mikroskopisch vor- genomnien werden, da die Agglutination bei der groben ma- kroskopischen Unlersuchung leicht fibersehen wird. </p><p>Die Verwendung des makroskopischen Agglulin a t' ionsver- suches macht es verstandlich, dass einzelne Forschcr behaup- ten konnten, dass das Blut bei Neugeborenen keine hgglu- linine enthalte. </p><p>Werden also mikroskopische Vorversuche anges tell t, so wird man verhaltnismawig lcicht Blutspender findcn kiin- nen, deren Blutkbrperchen nicht vom Serum des Kincles aggluliniert werden und die gleichzcilig von den Rlutkorpcr- chen dies Empfangers differenzierbar sind. </p><p>Das Vorgehen zur Bestimmnng der Lehensdauer transfun- dierter Blutkorperchen bei Neugeborencn durch tlirekte Ag- glutinalion ist in seiner einfachsten Form folgendw : </p></li><li><p>Gruppe des Gruppe des Recipienten Blutspenders </p><p>zur Differentialagglutination verwendbares Serum </p></li><li><p>210 </p><p>man beobachten, wie die agglutinierten Ilaulen darterntl we- niger werden, bis sie nach einer gewissen Zeit verschwun- den sind. Uann sirid klie transfundierlen B1 utkorperchen zu Grundc gegangen untl ihre Lebensdauer' kann so rnit gros- ser Genauigkeit bestimmt werdcn. </p><p>Gegen dieses Vorgehen kann eingewendct merden. (lass die Blutgruppe des Kintles noch nichl etablierl ist, wenn dic Blultransfusion vorgenoninien wirtl, und &amp;is\ daher Ag- glu lininc (bezw. IIiiniolysine) in der tinmiltelbar cler Trans- fusion folgenden Zeit gebiltlcl wertlen kiinnen. </p><p>Dann wiirden dic gebildetc&gt;n Agglutininc die lranst'undier- ten Blulkorperclien destruicren kiinnen untl die gefundenc Lebcnsdauer wCirtle des1i:tlh zii kurz wertlen. </p><p>Jcdoch werden (lie Agglu linine, wic (lie ohen :~iigc+ulu.- ten CTnlrrsuchungen zeigcn. 40 langsani gebildcl, dass qicli kaum i n der Zdl, die die Rlutkiii.pcrclicn lehen, freies Agglutinin in so grossci- M,bnqe fintIen tltirflc, tlas\ es eine dele t are W i r ku ng aus iibe n kc ) 11 11 (c </p><p>(Wahrscheinlich werden die hgglulinine, j c narhcleni \ie gebildel werden, von den transfuntlierten Rlutkdrperchen adsorhierl weI-den, ohne class dies auf ihre Lebensdaucr einen Einfluss ausiihen w i d , jetlenfalls nich t, was diz. Ilaitpt- mengc tler transfuntlierlcn JSliitkhr~~crclicn angeht </p><p>Diesc einfache Melhode erlaubt nicht ohrie weilercs cine quanlilative Bestinimu;ng der tran\fui7tlieirtc.n Rlulliorper- chen, so wir hei der friilier twspi-ochenen Diflurerilialn~glii- tination (A s h b y s Metliodch) </p><p>Man kanri jedoch die Anzalil iiichtagglu tiniertei. Blut- korperchen, d. h des Palientrn, hestimmen, indeiu man genau diescl1)c 'I'echnik, wic t'rrihcr h~schriel)t~!i. iinwrn- det. Hestimiiil 1ii:iri dann glciclizcil ig tlic ( ~ c ~ ~ ~ t i n ~ i i l : t n z : i ~ ~ l roter Blntkdrperchen untl zeichnel tliv beitleii Reihen gra phiscli auf, so erhalt man zwci Kurven, dei'en gegensei- liges Verhaltnis Aufkliirnng iihw clas Schicksal tler trans fundierteri Blulkorperchen gihL Dic Diffrrenz zwischen tlrr beideti Kurven gibl namlicli :inndierntl die hlenge dei </p></li><li><p>21 1 </p><p>transfundierlcn Blutkijrperclien an. Eine Konvergenz...</p></li></ul>

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