Psychodiagnostik ist Psychotherapie Psychotherapie ist Psychodiagnostik.

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    05-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> Psychodiagnostik ist Psychotherapie Psychotherapie ist Psychodiagnostik </li> <li> Folie 2 </li> <li> 2 Was heit Psychodiagnostik in einer Erfahrungstherapie? Psychodiagnostik ist ein Prozess des Erkennens Patient und Therapeut gleichermaen beteiligt Whrend und am Ende des Prozesses: Patient fhlt sich verstanden, akzeptiert oder auch nicht </li> <li> Folie 3 </li> <li> 3 Was ist eine Diagnose? Eine Aussage einer sachkundigen Person mit der diese allein eine andere Person (Patienten) summarisch kennzeichnet in einer Akte /Gutachten als Chiffre Fr wen? Patienten? Andere Sachkundige (Therapeuten / Forscher)? Sachbearbeiter in Krankenkassen? Ratschlag eines berhmten Psychotherapeuten: </li> <li> Folie 4 </li> <li> 4 2. Vermeiden Sie eine Diagnose (auer fr die Krankenversicherung) berschrift von Kapitel 2 in Irvin D. Yalom (2002), Der Panama-Hut oder was einen guten Therapeuten ausmacht (Kapitel 1: Rumen sie Wachstumshindernisse aus dem Weg) </li> <li> Folie 5 </li> <li> 5 Personzentriert Knnen hilfreiche Erfahrungen gemacht werden, die zu konstruktiven Vernderungen fhren? Im Vordergrund: Vernderungsmessung Im Hintergrund: Impulse und Informationen erhalten oder leer ausgehen Zur Optimierung: Indikationsstellung und Prognose Hilfen fr differenzielles Vorgehen (eine personzentrierte Klassifizierung ist mglich) Wie und wozu dann Diagnostik? und erfahrungsbezogen! </li> <li> Folie 6 </li> <li> 6 PTE-Konsistenz Die Integration von Psychodiagnostik, Therapie und Ergebnisbeurteilung anders ausgedrckt: Sprache, Ziele und Grundstze des therapeutischen und diagnostischen Prozesses sind aufeinander bezogen, gleich beschaffen und widerspruchsfrei Was ist Psychotherapie? Was ist entscheidend? </li> <li> Folie 7 </li> <li> 7 Komponenten des psychotherapeutischen Prozesses:a: differenzielle Effekteb: Grundlagenfunktionc: Kohsionsfunktion d: direkte therapeutische Funktionb / c / e: direkte Verknpfunga-f / c-f: indirekte Verknpfung </li> <li> Folie 8 </li> <li> 8 Ansatzpunkte Wer? Die Psydiather (PsychoDiagnosikerTherapeuten) Wann? Wo? Mit welchen Mitteln? Klinische Erfahrung, Anamnese Messmittel (P-Diag, B-Diag, IBV, KliGEB, SASB) PTE - Konsistenz Personzentrierte Indikationsregel und personzentrierte Klassifikation Personzentrierte Erfahrungsdiagnostik </li> <li> Folie 9 </li> <li> 9 Personzentrierte Indikationsregel Den aktionsbezogenen Patienten, die es schwer haben, sich selbst zu erleben, und deshalb Widersprchliches bei sich bersehen, stellen sich Therapeuten mit einem erlebnisfrdernden evokativen Vorgehen komplementierend zur Verfgung. Hilfreiche Techniken sind hier z. B. Erlebnis-Konfrontation und "Zwei-Stuhl- Technik". Den berstark selbstbezogenen und dadurch in ihrer Handlungsmglichkeit eingeschrnkten Patienten stellen sich Therapeuten mit einem handlungsaktivierenden anleitenden Vorgehen komplementierend zur Verfgung. Hier sind hilfreiche Techniken z. B. Aufgaben setzen (homework assignments; evtl. mit "Reizkonfrontation") oder beharrliches Ansprechen kritischer Alltagsbereiche im "nicht-wertenden Dialog". </li> <li> Folie 10 </li> <li> 10 Personzentrierte Klassifikation 4 Patientengruppen: testnormale, aktionsbezogene, selbstbezogene und testextreme Patienten. Fr Aktionsbezogene und Testnormale ist die berstarke subjektive, fr Selbstbezogene und Testextreme die berstarke objektive Selbstaufmerksamkeit kennzeichnend. Patienten mit dysthymischen bzw. depressiven und solche mit phobischen Strungen bzw. Angstsyndromen sind vorwiegend selbstbezogen. Patienten mit Konversionsstrungen, mit Suchtsyndromen und mit psychosomatischen Strungen, mit Borderline und zwanghaften Persnlichkeitsstrungen, aber auch "testnormale" Patienten vorwiegend aktionsbezogen. </li> <li> Folie 11 </li> <li> 11 Komponenten des psychotherapeutischen Prozesses:a: differenzielle Effekteb: Grundlagenfunktionc: Kohsionsfunktion d: direkte therapeutische Funktionb / c / e: direkte Verknpfunga-f / c-f: indirekte Verknpfung Hochgratklinik - Komponentenmodell </li> <li> Folie 12 </li> <li> 12 Komponenten des psychotherapeutischen Prozesses:a: differenzielle Effekteb: Grundlagenfunktionc: Kohsionsfunktion d: direkte therapeutische Funktionb / c / e: direkte Verknpfunga-f / c-f: indirekte Verknpfung Hochgratklinik - Komponentenmodell </li> <li> Folie 13 </li> <li> Psychodiagnostik ist Psychotherapie wenn beide integrativ miteinander verbunden sind eine Einheit bilden wenn Psychotherapie sich am Erleben, an den Erfahrungen der Person orientiert wenn sie personzentrierte Erfahrungstherapie ist </li> <li> Folie 14 </li> <li> 14 Tscheulin, D. A. (2007). Psychodiagnostik und differenzielles Vorgehen in der Gesprchspsychotherapie: I. Grundlagen (167-178), II. Praxis (179-190). In J. Kriz / Th. Slunecko (Hg.). Gesprchspsychotherapie. Die therapeutische Vielfalt des personzentrierten Ansatzes. UTB, (facultas.wuv, Wien) Literaturhinweis </li> </ul>

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