Das Lichtschnittverfahren in der Dermatologie

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    10-Jul-2016

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  • Archiv fr Dermatologie und Syphilis, Bd. 188, S. 120--127 (1949).

    Aus der Univ.-Hautklinik Gieen (Komm. Leiter: Doz. Dr. med. habfl. KortmE~).

    Das Lichtsehnittverfahren in der Dermatologie.

    Von HANS I~OEHLEt( und RO~A~D HEI:tRMANN,

    Mit 11 Text~bbildungen.

    (Eingegangen am 20. September 1948.)

    Die Hautoberflche kann nur dann eine Schutzfunktion gegenber den Umwelteinflssen fr die unter der Itornschicht ]legenden leben- den Zellen der'Epidermis darstellen, wenn sie eine mglichst in sich geschlossene Flche bildet. Ist dies nicht der Fall, so knnen durch uere Einwirkungen die unteren Schichten der Epidermis infolge ihrer starken Reaktionsbereitschaft gereizt werden..Dieser Entwick- lung mu unbedingt begegnet werden. Nicht nur durch uere Fak- toren, sondern auch anlagemig bedingt kann die erwnschte geschlos- sene Hornschicht gestrt sein und damit eine geringere Belastungs- fhigkeit aufweisen. Im allgemeinen mu man mit einem gewissen biologischen Gleichgewichtszustand zwischen uerer Belastung und germinati, er Reaktion der noch lebenden Epidermiszel]en rechnen, so da sich eine dementsprechen.de Hornschieh~ entwickelt.

    Wenn man nun die tIautoberflehe beurteilt, pflegt man von einer glatten oder rauhen Haut zu sprechen. Erstere ist aber keineswegs streng genommen gegeben, d schon normalerweise das I-Iautrelief Falten, Furchen, Felder, Papillarfelderang aufweist. Dabei ist jedoch bei einer [unlctionstchtigen Haut ein mglichst kontinuierlieher ber- gang bei diesen Niveaaunterschieden des Reliefs gegeben. Dies wird besonders durch das t tautfett gewhrleistet, welches vorwiegend der Hornschicht aus den lebenden Zellen der Epidermis zugefhrt wird. Dadurch wird einer Aufrauhung und dem Brchigwerden der Haut- oberflche biologisch vorgebeugt. :Neben dem Fettgehalt der ttorn- schicht spielen deren Wasserstoffionenkonzentration und Wasser- gehalt eine ausschlaggebende l~olle fr die Erhaltung der Eul~olloidalitt des Keatins der ttornschicht. Diese ist die wichtigste Voraussetzung fr die Belastungsfhigkeit der I-Iornschicht. Ungnstige Beeinf]ussung derselben durch chemische, aktinische Faktoren oder mechanische berbeanspruehung bedingen daher Vernderungen der I-Iautober- flche. E s sei in diesem Zusammenhang anf die grundlegenden Ar- beiten unserer Klinik durch W. SGHULTZE und Mitarbeiter hingewiesen, die die Bedeutung der Schdiguvgsmglich!~eiten gewerblicher Arbeit

  • ])as Lichtschnittverfahren in der Dermatologie. 121

    und zustzlicher Reinigungsmethoden auf die menschliche Haut hervor- heben. Durch I(OE~Y~E~ und G~ET:~~ wurde diesen Problemen beson- dere Aufmerksamkeit geschenkt.

    Will man die tIautoberflehe in vivo mit ihren l~auhigkeiten im Bilde festhalten, so stehen dafr eine l~eihe von bekannten M~thoden zur Verfgung. Zum Aufnehmen und Ausmessen der Hautrauhig- ketten sind diese bisher bekannten Verfahren meist wenig geeignet. Dabei wollen wir im folgenden unter Hautrauhigkeit die Summe aller Unebenheiten auf der Haut verstehen. Die bisher blichen Verfahren sind :

    a) Normale Mikroau/nahmen im Au~licht, z: ]3. mit dem Ultropak (Leitz) oder bei Schrgbeleuehtung, Hierbei erweist es sich als zweck- m~tBig, 0rthochromatisehes Platten- bzw. Filmmaterial zu verwenden, da mit ttilfe von solchen mulsionen die Oberflchenkontraste gegen- ber dem durchscheinenden diffusen Licht aus tieferen Hautschiehten besser hervorgehoben werden. Verbessert wird diese Wirkung, wenn man Grnfilter vor die Lichtquellen schaltet und besonders grn- empfindliche Emulsionen (z. ]~. den Fliegerfilm von Perntz) verwendet. Man erleidet allerdings dadurch eine gewisse Einbue an HelligkeiG wodurch l~ngere Belichtungszeiten erforderlich sind. Die Oberflchen- reflexionen kann man auch durch geeignete Polarisationsfi]ter vor den Lichtquellen und vor dem Objektiv besser hervorheben.

    b) Mikroau/nahmen im fluoreseierenden Licht nach t~. und F. JXGE~. Man f~rbt die Haut vor der Aufnahme mit einem fluorescierenden Farbstoff, z. B. Primulin oder Auramin an und w~scht diesen Farb; stoff anschlieend wieder ab. Restliche adsorbierte Farbstoffmengen bleiben besonders an den Schuppen der I-Iautoberflche haften, die dadurch bei den Aufnahmen bzw. bei der Beobachtung mit Ultra- violettbeleuchtung (Filter UG5, 2 m m von Schott) vor der Beleuch- tungsquelle und Gelbfilter (GG9, 1 mm) vor dem Objektiv besonders schn hervorgehoben werden.

    :Ein Nachteil bei alt diesen Mikroaufnahmen ist, da man die Tiefen- unterschiede auf der Haut nur ahnen kann. Sie werden aber nicht- objektiv festgehalten, was gerade bei ]~auhigkeitsuntersuehungen oft von Bedeutung ist. Diesen l~Tachteil vermeidet man durch Stereo- Mikroau[nahmen, wobei man sich der unter a und b genannten Auf- nahmeverfahren bedienen kann. Die Tiefenunterschiede der Haut werden hierbei meist allerdings berhht sichtbar gemacht, jedoch ist ein Ausmessen noch nicht ohne weiteres mglich. Erst bei Anwen- 'dung von photogra;mmetrichen Methoden, wie sie sich z. B. bei der Vermessung von L~ndoberflchen vom Flugzeug aus eingebrgert haben, kann man die Gre der Hhenunterschiede auf der Haut angeben (HE~a~A~-~). ~aehteilig ist hierbei allerdings der erhebliche

  • 122 HA~s KO~HL~R und ROLA~D H~~XMA~~:

    Arbeitsaufwand, wenn man ein ,Hautgebi rge" mit all seinen Schicht- linien durchmessen will. Schneller kommt man zum Ziel, wenn man Autographen verwendet, die zum Teil bei der Ausmessung von stereo- skopisehen Rntgenaufnahmen verwendet werden. Der instrumentelle Aufwand ist aber gro.

    Schlielich kann man auch noch die Oberf]chenrauhigkeiten durch histologische Schnitte sichtbar machen, jedoch ist hierbei, abgesehen von der schmerzhaften Excision, bedenklich, da durch das histo- logische Arbeitsverfahren die Haut in ihrer ursprnglichen FoI:m, z. ]3. durch das mehrfache Quellen und Entque]len beim Einbetten, sowie

    durch das Fehlen der elastischen Span- nungen ehemals benachbarter Hauttei le verndert ist.

    Ein Verfahren, das alle diese Nach- teile vermeidet, soll jetzt besprochen werden. Es ist das an sich schon ~zgs. aus der Metallographie (SGH~ALTZ) be- kannte Lichtschnittver/ahren, das aber, soweit wir das aus der uns zur Ver- fgung stehenden Literatur ersehen knnen, auf die menschliche Haut noch nicht angewandt ist. In der Metallo-

    &bb.1. GesamtanordungbeiLieht- graphie verwendet man das Verfahren schnitt~ufnakmen (schematiseh). meist zur Prfung der Gte von Ober-

    flchenpolituren. Das Prinzip des Lichtschnittver]ahrens ist folgendes: Eine Licht-

    quelle hoher Leuehtdichte beleuchtet direkt oder mit Hilfe eines Kolli- mators einen Spalt (s. Abb. 1).

    Dieser Spalt wird von einem Mikroobjektiv, meist unter einem Winkel von 450 schrg auf die Hautoberflche projiziert. Mit H i l f e eines 2. Mikroobjektives und einer Aufnahmekamera nimmt man dann das Bild des Spaltes auf. Die beiden optischen Achsen dieser beiden Systeme, Spa]tprojektions- und Aufnahmesystem, stehen unter einem Winkel von 900 zueinander. Man erhlt dadurch einen Lichtschnitt der Hautoberflche, der d ie Huutoberflche in vivo so darstellt, als ob an dieser Stelle ein histologischer Schnitt vorgenommen worden wre.

    Abb. 2 zeigt als Beispiel eine Aufnahme einer Feilenoberflche, Abb. 3 zeigt die Aufnahme eines Mi]limetermastabes, damit man einen Anhalt fr die tatschlichen Grenverhltnisse fr diese und die nachfolgenden Aufnahmen bekommt.

    Man kann nun diese Lichtschnitte me~eehnisch auswerten und dadurch zu einem obiektiven Ma fr die Rauhigkeit der Haut kommen, wenn man wie

  • Das Liehtschnittverfahren in der Dermatologie. 123

    folgt verfghrt: Ein MaB ffir die R~uhigkeit eines Liehtsehnittes ist die L/~nge des betreffenden Lichtschnittkurvenzuges (K) im Vergleich zur Li~nge einer geraden Strecke (S) veto Anfang bis zum Endpunkt des Kurvenzuges, a]so

    K R = - - . S

    Eine ideal glatte Haut hat also den Wert 1. Man mul~ jedoch dabei berficksich- . tigen, dal~ bei Messungen im Bereich stitrkerer Felderung und Faltenbildung

    auch bei sons~ intakter Hautoberfl~che die R-Werte etwas fiber I liegen werden. Je gr6iter R ist, desto rauher ist nach dieser Definition die tiau~. Man miflt diese beiden L~ngen am zweekmABigsten mi~ einem Mel31'~dehen (Kurvinaeter).

    Abb. 2.

    Abb. 3.

    Will man nieh~ nur ein MaB fiir die Rauhigkeit eines einzigen Lichtschnittes~ solldern einer ganzen ttautl~artie haben, so muB man an verschiedenen I-~aut- stelIen solche Lichbschnitte vornehmen und ausmessen. Der Mittelwert slier erhaltenen R-Werte ist dann der gesuchte l~auhigkeitswert der untersuchten Hautpartie. Bei den nachfolgenden Abbildungen sind jeweils die erhaltenen R-Werte bei den Bildunterschriften mit angegeben.

    Die /olgenden Au/nahmen an der menschlichen I~autoberfl~che mit dem Lich~schni t tverfahren sollen einmal mit den Bildeindrfieken ver- t r au t machen. Wei terh in soil das Charakterist isehe daran hervor- gehoben werden. Es bedarf einer gewissen Erfahrung, u m die gewon- nenen Hautschni t~e der Oberfl'hche zu deuten. Wir haben einige Dar- stel lungen normaler Hau tpa r t i en im Vergleich zu der durch Quel]ung und R a u h u n g ve rander ten Hautoberf l~ehe ausgewi~hlt.

    Abb. 4. Glatte Haut: Der Lich tschni t t gibt einen t t inweis ffir die Dars te l lung einer m(iglichst geschlossenen Hornschicht , die einen Malt- s tab bezfiglich de]: Glgtte einer Hautober f laehe bedeutet . Wir sehen

  • 124 HANS KO:~:~LEt u n d ROLAN HERI~MANN:

    nut an einer Stelle die Projektion einer aufgelagerten abgestogenen Hornlamelle. Rechts d~von geringe Einsenkungen durch scbwache Faltenbildung. t~auhigkeitswert R ~-- 1,2.

    Abb. 5. Haut/elderung: Seharfes ttervortreten einer fast gleich- m~Bigen durch die PapillarkSrper bedingten Felderung der tIa~tober- flache. Diese ist dureh Quellung in ihren Konturen noch st/trker

    Abb. 4.

    Abb. 5.

    Abb. 6.

    fixiert. An den Grenzfl~Lchen erkennt man die AblSsung einzelner Epidermisscho]len. R -- 1,5.

    Abb. 6 . Fingerkuppe-Papillarliniendarstellung: Man erkennt sehr ~nsdrucksvoll die fast parallel verlaufende, we]lenfSrmig sich dar- stellende Linienzeichnul~g einer Fingerkuppe. R--2 ,2 .

    Abb. 7. Haut/alten-Ober]Idchenrelie/ i~ber dorsalem tZingergelenlc: Plastisches Hervortreten zweier grober Bewegungsfalten. Oberflachlich tritt in gitterfSrmiger Musterung die tiautfelderung schSn hervor, die sich nach dem Faltental zu verliert. R ~-1,3.

  • Das Lichtschnittverfahren in der Dermatologie. 125

    Abb. 8. Mig rauhe Haut: In der Tiefe der d~rgestellten Furche kommt es infolge mechanischer Beanspruchung (Dehmmg) bei voraus- gegangener Schdigung, wie sie einleitend besprochen wurde, zu Bruchstellen der Hornschicht. Es bilden sich tiefe Einschnitte, seitliche Aufsplitterung der Hor1~schicht, Zackenbildung, nach oben abgebogene

    Abb. 7.

    Abb. 8.

    Abb. 9.

    Hornlamellen. Auch der brige Anteil der dargestellten I-Iautober- flche ist infolge der Aufrauhnng unregelmig gestaltet. R =-2,2.

    Abb. 9. Haaraustritt: Follikulre Einstlpung mit Projektion des austretenden ttaarschaftes. Links davon Anh/ufungen von Epidermis- schollen, die durch Talgsekret verbacken erscheinen. R = 1,6.

    Abb. 10 und 11. Fluorescierende rauhe Hautoberflche: Da die Imprgnierung mi~~ der fluoreseierenden Flssigkeit besonders gut an den rauhen, ausgetroekneten Hornlamellen gelingt, leuchten die Schuppen und Auflagerungen stark auf. Rlo = 1,6; R n = 2,1.

  • 126 HA~s KOEHLER und ROLAND HERRMAN:N:

    Soweit aus der kleinen Auswahl von Aufnahmen der Hautober- flche mittels Lichtschnittverfahren hervorgeht, bedeutet diese Methode eine wertvolle Ergnzung der brigen Darste]]ungsformen. Die Tie]en- unterschiede auf der Haut treten dabei gut hervor und knnen ob- j ektiv festgehalten werden. Dies ist fr Rauhigkeitsuntersuchungen aus- schlaggebend. Weiterhin besteht, wie schon ausgefhrt, die ~ig]ich- keit, die Haut-Lichtschnitte metechnisch auszuwerten, wodurch eine objektive Memethode fr den l~auhigkeitsgrad der Haut gegeben ist.

    Abb. 10.

    Abb. 11.

    Interessant erscheint in diesem Zusammenhang die :Frage, inwieweit das Ver/ahren noch. ausbau]hig ist, um so z.B. die morphologischen Vernderungen der Hautoberflche bei den verschiedensten Derma- tosen im Lichtschnitt zur Darstellung zu bringen. hnlich wie die instruktiven Bilder durch das Dermatogrammverlahren nach B~TT- MANN, auf welches SG~I:NFELD erneut hinwies, knnten derartige Bilder eine weitere Ergnzung in der Aufzeichnusg pathogenetischer Vorg~nge auf der Hautoberflche bedeuten.

    Nachteilig ist bei den Lichtschnittau]nahmen allerdings, da die auf- genommenen I-Iautste]]en bei Xontrolluntersuchungen iiber lngere Zeiten schwer wiederzufinden~ sind. Solche Aufgaben knnen einem z.B. dann gestellt sein, wenn man die aufrauhenden Wirkungen von Wasehmitteln auf die Haut laufend ihrer :Form nach und nicht nur zah]enml~ig verfolgen will. Ein weiterer I~achteil ist, da tatschlich nur ein Schnitt in seiner Oberflchenbeschaffenheit dargestellt wird.

  • Das Lieh~schnittverfahren in der Dermatologie. 12~

    Man erh~lt kein iibersichtliches Bild fiber ein grSfteres tI~utstfick, wie z. B. bei don Mikro-Stereo-Hautaufnahmen.

    Die yon uns angewandte Au[nahmetechnik war folgende: Beleucb- tungssystem: Queeksilberiiberhoehdruoklampe H B F 700 yon Osram, Kol l imator und Spalt. Bei den Liohtsehnit taufnahmen im fluorescie- renden Lieht naoh J G ~ (Abb. 10) wurde der Capillarbrenner der genannten L~mpe nach Fil terung mit einem UG 5 in 2 m m St~rke direkt auf der Kau t abgebildet. Projektionsobjektiv: Leitz Miler, Aufnahme objektiv: Zeiss Mikrophotoobjekt iN'r. 3, Belichtung: 1/~ 0 Sek.

    Die Aufnahmen wurden mit laborma.Big selbst zusammengestell ten Teilen gefertigt. Bei Verwendung besserer I i i l fsmit tel insbesonders v0n fertigen Liehtsohnit tmikroskopen und yon besseren Photomate- rialien, die uns his heute leider nooh nieht zur Verfiigung stunden, ]assert sich zweifellos wesentlich bessere Aufn~hmen herstellen. Herrn W. HOTTES~I~A~ danken wir fiir hilfsbereite Unterstii tzung.

    Zusammen/assung. Es wird das aus der ~eta l lographie bekannte Lichtschnit tverfahren

    auf die lebende menschliche Hau t angewandt. Die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens im Yergleich zu den bisher bekannten Veffahren zur Siehtbarmaehung der IIautoberfl~ehe, insbesondere der I Iau t - ruuhigkeiten, werden d'argestellt. Einige Aufnahmen der Hau t nach dem Lichtschnit tveffahren werden besprochen.

    Litera~ur. G ~ R , W. : Arch. Derm. (D.) 185, 232 (1944). - - H ~ A ~ , 1%. : Z. wiss.

    i~Iikrosk. (ira Druek seit 1944). - - J~G~, R.u .F . : Arch. Derm. (D.) 179, 531 (1939). - - K o ~ L ~ , H. : Arbeit und ttaut. Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1944. - - Sc~AnTz: Technisehe Oberfiachenkunde. Berlin 1937. - - SC~5~F~LD: Arch. Derm. (D.) 179, 339 (1939).

    Dr. med. habil, t t ~ s KOEHLEIR, Gief~en, Unive~sit~ts-Hautklinik.